Dienstag, 28. September 2010

Die Rückfahrt

Alles geht mal zu Ende, so auch dieser Urlaub: heute ist Rückfahrt!
Wir haben uns die Etappe in 2 Teile eingeteilt: heute geht´s bis nach Lörrach und dann morgen den Rest bis nach Hause. Der Weg führt uns über eine ufernahe Autobahn bis fast nach Genua, von da an über Mailand, Gotthardt und Basel Richtung Heimat. Auf dem Weg dahin wieder die obligatorischen Mautstationen, die diesmal ohne weitere Ankündigung Kleingeld von uns verlangen. Kleiner Tip: nach der zweiten Mautstation in Frankreich unbedingt die nächste Raststätte anfahren! Der Halt wird auf der Seeseite durch einen malerischen Blick auf Monaco belohnt! Die Brücken unterwegs sind teilweise nicht ohne: Die Schwindelfreien erwartet eine sehenswertes Panorama; für die anderen: Augen gerade aus und durch!
In Italien fällt auf, dass man das Mautsystem hier besser im Griff hat. Es ist durchweg Personal vorhanden! Die thronen zwar unerreichbar rund einen Meter über dem Fahrer hinter dicken, schusssicheren Scheiben (haben die Angst vor Überfällen??), sind für Rückfragen in Englisch (!!) offen. Irgendwie beruhigend. Ansonsten wird das Wetter Richtung Inland langsam schlechter und wir gewöhnen uns schon mal an den schönen Herbst im Siegerland....

Montag, 27. September 2010

Nizza

Wir nutzen weiter das gute Wetter und fahren weiter nach Nizza! Uns hat Nizza im Vergleich zu Cannes besser gefallen. Beim nächsten Besuch werden wir sicherlich hier länger Zwischenstop machen. Die wirklich schöne und großzügig angelegte Uferpromenade führt an dem unendlich langen Strand entlang und lädt immer wieder zum Pausieren ein. Da die Sonne weiterhin scheint, nehmen wir die beschatteten Rastmöglichkeiten gerne an. Nach einem kleinen Imbiss zur Stärkung besichtigen wir die berühmte Altstadt, die so manche Sehenswürdigkeit beherbergt. Alles in allem reicht ein Besuchstag für Nizza nicht aus, wir kommen wieder!

Sonntag, 26. September 2010

Picknick am Strand


Heute war ein Ausflug gen Süden Thema des Tages. Allerdings ist Sonntag und wir sind mit unserer Idee nicht ganz allein.. Die Fahrt führt über die malerische Strandstraße bis nach St. Raphael. Alle paar km lockt ein kleiner Parkplatz zum Verweilen und Bewundern der wirklich einmaligen Natur. Etwa auf halbem Weg entdecken wir durch Zufall einen kleinen Strand, wo wir uns dann auch zum Baden und zu einem kleinen Imbiss niedergelassen haben. Wieder fällt auf, das die Einheimischen irgendwie in der Überzahl sind. Ausser den obligatorischen Holländern waren wir wohl die einzigen Fremden...
Dir Rückfahrt war wieder ein einziges Abenteuer. Die Straße ist eng und kurvig - was Rad- und Kradfahrer nicht davon abhält alles zu geben. Mich wundert jetzt noch, dass nichts schlimmeres passiert ist.
Zusammenfassung: auf jeden Fall ansehen, am Besten aber während der Woche, wenn die anderen arbeiten müssen!
Leider ist von Weinneuheiten hier weit und breit nichts zu sehen. Da müssen wir wohl zu einem späteren Zeitpunkt tiefer einsteigen!

Samstag, 25. September 2010

Cannes Stadt


Da ist sie wieder: die Sonne ist zurück! Morgens und abends wird es jetzt schon etwas kühler, aber am Tag herrscht weiter schönstes Badewetter.
Heute ist mal weniger Autofahrt und mehr Fussweg angesagt: wir besichtigen die Stadt. Die Festung bietet einen schönen Blick über die Altstadt und den Yachthafen. Im Ort gibt es Märkte und kleinere Antiquitätenstände, die zum Bummeln einladen. Die Altstadt beherbergt auch einige lauschige Lokale, die zu durchaus moderaten Preisen gutes Essen anbieten. Eine schöne Alternative!

Freitag, 24. September 2010

Grasse

Parfümorgel

hatte ich nicht was von Sonne erzählt? Es regnet!!!
Gut, der Regen ist gefühlte 10 Grad wärmer als zu Hause, aber trotzdem!
Weil wir Optimisten sind (und weil die Konditionen unschlagbar günstig waren) haben wir heute als erstes um zwei Tage verlängert. Angeblich soll´s morgen schon wieder besser werden.
Ziel des Tages ist aufgrund der Wetterlage Grasse mit seinen Parfümfabriken.
Der Weg: wie so oft ein Abenteuer! Der französische Autofahrer hält sich ja mittlerweile im Zaum, aber die Mopeds und Roller sind einfach unglaublich. Leider zahlen sie auch einen Preis dafür: auf der Fahrt von 25 km gleich zwei kapitale Unfälle mit Personenschäden.
Grasse liegt bekanntlich auf einem Hügel und wird im wesentlichen von einer Straße durchquert. Die wird auch konsequent genutzt: Highlife in der Altstadt.
Wir haben erst eine Fabrik besichtigt, hier werden die "Nasen" beschäftigt, die die neuen Kreationen herstellen. (Die heissen wirklich so!). Danach ging´s ins internationale Parfüm-Museum. Dort wird gegen kleines Geld (3€ p.P.) das Parfüm von allen (wirklich allen!) Seiten beleuchtet. Nach etwa drei Stunden wenden wir uns mit vielen Eindrucken, verstopften Nasen und geröteten Schleimhäuten dem körperlichen Wohl zu: Pizza und Cidre.
Ganz nebenbei: die Pizza! Gar nicht schlecht! Schön dünn, wenig Käse und optional mit einem Öl, das einem vor Schärfe die Tränen in die Augen treibt. Da können sich die unseren eine Scheibe von abschneiden.
Danach die Rückfahrt und ein kleiner Imbiss...

Donnerstag, 23. September 2010

Dem Meer entgegen


heute geht´s also los nach Cannes.
Nach dem wie immer unnachahmlichen französischen Frühstück (dabei können die doch so gut kochen!) und einem kleinen Tankstop ruft die Autobahn.
Hatte ich schon erwähnt, das Beschilderung hier keinerlei Tradition hat? Und Entfernungs-messung schon gar nicht? Naja. Zum Glück gibt´s reichlich Kreisverkehre, da kann man wenden..und wenden...und wenden.
Auch schön: die Mautstellen. Ohne etwas Böses zu ahnen fährt man von einer zweispurigen Autobahn auf die 10-20 spurige Mautstelle zu. Wohin jetzt? Keine Ahnung! Schild? Nö! Mit Geld, mit Karte (aber keiner deutschen) oder automatisch (Chip im Oberarm?), alles ist möglich! Und kaum hat man dreimal zurückgesetzt (zur Erinnerung: auf der Autobahn!!) und die Bucht gewechselt, schon geht´s. Jedenfalls nichts für schwache Nerven!
Zum Glück scheint die Sonne tapfer vom Himmel und so treffen wir nach ein wenig Abenteuer in Cannes ein. Und jetzt kommt die Entschädigung: 30 Grad, blauer Himmel, das Meer und ein Hotel in Strandnähe mit Parkgarage. Herz, was willst Du mehr? Spontan stellt sich die Frage nach einer Verlängerung...
Der Rest des Tages war dann ein kleines Mahl auf der Croisette, Cannes in Abendbeleuchtung, etwas (na gut...etwas mehr) Wein und das Meer. Einfach schön!!

Mittwoch, 22. September 2010

Papst auf Umwegen ...

Heute betraten wir wieder schwer geschichtsträchtigen Boden. Avignon, die Stadt, die ca. 100 Jahre lang auch Papst-Stadt war (1309 bis 1403), beeindruckte uns sehr. Gewältige Bauten, Fresken, Bilder und die Mischung aus Glauben und Pomp - man mag davon halten was man will, aber hier wurde Geschichte gemacht und das spürt man noch.
Palais des Papes
Das Wetter war wieder sommerlich-warm mit strahlend-blauem Himmel und drinnen genossen wir die Kühle des alten Bauwerkes, das auch schon einige Katastrophen wie Brände, Zerstörungen, Umbauten und Anbauten hinter sich hat. Viele Spuren erzählen so viele einzelne Geschichten, da reicht ein Tag nicht aus.
Da wir auch noch die berühmte Brücke sehen wollten, ging es natürlich weiter.
Pont d'Avignon
Der Pont d'Avignon ist gegen eine Gebühr zu begehen und man wird wie beim Papstpalast mit einem Audiogerät und Prospekt versorgt, so dass man sich ganz in Ruhe alle Informationen zu den verschiedenen Themen in der eigenen Sprache anhören kann, und zwar soweit in die Tiefe, wie man selbst möchte. Der Preis für beide Besichtigungen betrug pro Person 15 Euro (ohne Brücke 12 Euro).





Im Anschluss haben wir noch auf dem Uhrenplatz (La Place de l'Horloge) Pizza gegessen und die Beine ausgestreckt. Die Preise waren nicht zu übertrieben (je ca. 10 Euro) und die Pizza dünn, knusprig und lecker.
Place de l'Horologe
Nachdem wir uns gestärkt hatten wollten wir noch Villneuve-lès-Avignon sehen, diese kleine Stadt hat eine eigene Geschichte, die eng mit der von Avignon im Zusammenhang steht und sehenswerte Bauten sowie wiederum eine tolle Sicht auf die Papststadt. Danach waren wir angemessen erschöpft und begaben uns auf den Heimweg.

Dienstag, 21. September 2010

Soweit die Füße tragen ...

Heute begaben wir uns auf historische Wege. Pont du Gard - liest sich harmlos - ist ein überwältigendes Bauwerk der Römer. Vor zweitausend Jahren erbaut, 49 m hoch und 275 m lang. Ein Aquädukt, das als Wunderwerk römischer Baukunst gilt und zum Welterbe der UNESCO gehört. Ich hätte es nicht geglaubt, aber es ist gigantisch und sehr beeindruckend.
Pont du Gard, ca. 19 v.Chr.
Eine kleine Anekdote dazu - deshalb der Titel "soweit die Füße tragen". Eintritt wird keiner genommen, das geht wahrscheinlich nicht bei dem Weltkulturerbe. Aber die Franzosen sind nicht dumm, sie nehmen 15 Euro Parkplatzgebühr für jeden Pkw - bis 5 Personen drin. Daher gehen die meisten in Wanderkleidung vom nächsten Ort aus los. Das muss man einfach wissen. Es gibt keine Parkmöglichkeiten in der Nähe, das ist bautechnisch verhindert worden. Pfiffig. Nun, wir haben den Fußweg von ca. 3 km die einfache Strecke in Kauf genommen - aus Prinzip. Das Bauwerk hat uns entsprechend belohnt. Die Sicht oben war grandios. Es lohnt sich wirklich, die ganzen Stufen zu erklimmen, allein für die Aussicht.

Danach waren wir rechtschaffend müde und haben uns noch in Ruhe unseren Aufenthaltsort Beaucaire angesehen und uns zu einem Gläschen in eine ruhige Ecke zurück gezogen.

Es grüßt, Sabine

Montag, 20. September 2010

Camargue

Heute also die Camargue...

Ca. 35 km von Arles entfernt liegt eine einzigartige Landschaft, die es in sich hat. Unter anderem Mücken...
Aber auch viele weisse Pferde, die offensichtlich hart im Touristengeschäft arbeiten müssen. Mietstall reiht sich an Mietstall. Richtig glücklich sehen die Teire am Ende der Saison nicht aus.
Der Vogelpark ist empfehlenswert, hier sind etliche Gruppen von Flamingos zu Gast.
Saint Marie de la Mer ist dann wieder eine echte Tourifalle, mit allem, was so dazu gehört. Auf der anderen Seite aber auch mit einigen malerischen Flecken, die man nicht verpassen sollte. Und nicht zuletzt: der erste Kontakt mit dem Meer!
Auf dem Weg zu den Salinen begegnete uns auch endlich der erste Stier. Obwohl Verkehrsschilder auf ihn hinweisen, macht er sich ziemlich rahr. Wer weiss,welchen Weg die gegangen sind...
Alles zusammen eine tolle Landschaft, die uns sicher nochmal wiedersehen wird

Sonntag, 19. September 2010

Erster Tag in Beaucaire

Heute sind wir in Beaucaire angekommen - mitten im Dreieck zwischen Avignon, Arles, Nimes. Haben die Restsonne genutzt, um Arles und seine römischen Relikte zu bewundern. Wegen des Sonntags war die ganze Stadt auf den Beinen.
Leider ist das Restaurant im Hotel eine Enttäuschung - und das nach dem tollen Essen in Annecy.

Das Wetter ist optimal, der Himmel könnte nicht blauer sein. Wir werden uns also morgen die Camargue ansehen.

Samstag, 18. September 2010

Der erste Tag...


...neigt sich dem Ende zu. Wir haben den See per Schiff erkunden (wusste nicht, das der Mont Blanc so nah ist) und die Altstadt unsicher gemacht. Zum Abendessen gab´s Muscheln in Senf- oder a la Provencale bei Les Vielles Prisons.
Der offene Sauvignon Blanc ist hier weit besser, wie gedacht. Jetzt probieren wir noch einen lokalen Wein aus Savoyen (war nicht so der Hit).
Morgen geht´s dann schon weiter nach Beaucaire - dem Meer entgegen.

Freitag, 17. September 2010

Wir sind da!

Wieder Erwarten zügig durchgekommen (auch wenn unsere Schweizer Mitbürger ähnlich fahren wie sie sprechen) und um 16 Uhr in Annecy eingetroffen: der souveräne Fahrer Marcus und die unermüdliche Unterhalterin Sabine :-).
Anmerkung des Fahrers: ja, es gibt Tempolimits! Die haben bestimmt auch ihren Sinn! Aber muss man sie standhaft um 10% unterschreiten? Ich sag nur: gaaaaaaaaaaaaaaaanz langsaaaaaaaammm!!

Marcus & Sabine

Man achte auf den Schwan ...

Annecy erinnert ein wenig an Venedig. Wunderschöne Wasserstraßen, zum Teil bunt mit Blüten geschmückt.

Unterwegs nach Annecy

Dem Ziel ganz nah, gleich sind wir da!

Schöner Ausblick

Wein kurz vor Genf ... ein wunderschöner Anblick.

Donnerstag, 16. September 2010

Kurz vor dem Start...

...ist die Aufregung immer am größten...
Die Vorhersage prophezeit interessantes Wetter: von siegerlandlike bis Sommer, alles dabei
Also: einfach alles einpacken! Zum Glück ist das Auto groß genug.
Oh Mann, wo ist bloss meine Sonnenbrille???

Sonntag, 12. September 2010

Die Aufregung steigt...

Endlich ist der Urlaub da!
Nicht mehr lange und es geht los: Annecy wartet
Jetzt bloß nichts vergessen, stelle man sich vor: eine Weinreise ohne Korkenzieher!!

jetzt sogar mit Bild...