Mittwoch, 22. September 2010

Papst auf Umwegen ...

Heute betraten wir wieder schwer geschichtsträchtigen Boden. Avignon, die Stadt, die ca. 100 Jahre lang auch Papst-Stadt war (1309 bis 1403), beeindruckte uns sehr. Gewältige Bauten, Fresken, Bilder und die Mischung aus Glauben und Pomp - man mag davon halten was man will, aber hier wurde Geschichte gemacht und das spürt man noch.
Palais des Papes
Das Wetter war wieder sommerlich-warm mit strahlend-blauem Himmel und drinnen genossen wir die Kühle des alten Bauwerkes, das auch schon einige Katastrophen wie Brände, Zerstörungen, Umbauten und Anbauten hinter sich hat. Viele Spuren erzählen so viele einzelne Geschichten, da reicht ein Tag nicht aus.
Da wir auch noch die berühmte Brücke sehen wollten, ging es natürlich weiter.
Pont d'Avignon
Der Pont d'Avignon ist gegen eine Gebühr zu begehen und man wird wie beim Papstpalast mit einem Audiogerät und Prospekt versorgt, so dass man sich ganz in Ruhe alle Informationen zu den verschiedenen Themen in der eigenen Sprache anhören kann, und zwar soweit in die Tiefe, wie man selbst möchte. Der Preis für beide Besichtigungen betrug pro Person 15 Euro (ohne Brücke 12 Euro).





Im Anschluss haben wir noch auf dem Uhrenplatz (La Place de l'Horloge) Pizza gegessen und die Beine ausgestreckt. Die Preise waren nicht zu übertrieben (je ca. 10 Euro) und die Pizza dünn, knusprig und lecker.
Place de l'Horologe
Nachdem wir uns gestärkt hatten wollten wir noch Villneuve-lès-Avignon sehen, diese kleine Stadt hat eine eigene Geschichte, die eng mit der von Avignon im Zusammenhang steht und sehenswerte Bauten sowie wiederum eine tolle Sicht auf die Papststadt. Danach waren wir angemessen erschöpft und begaben uns auf den Heimweg.

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